Satzungsänderungen im RZV 2012, 2014 und 2016

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  • Die Satzung des RZV wurde 2010 unter dem aktuellen Präsidium neu gefasst (siehe Protokoll der Delegiertenversammlung, Anhang RZV-Satzung_2010) und über die letzten 3 Delegiertentagungen 3 x geändert und überarbeitet.
    Die letzte, aktuelle Satzung 2016 trägt den Untertitel "In der Fassung des 3. Nachtrages vom 28.05.2016".

    Ich habe die Satzungen 2010 mit den geänderten Fassungen 2012, 2014 und 2016 (siehe Anhang) nebeneinander gelegt und die Änderungen herauskopiert.
    Ein interessantes Thema, wenn man versucht, die Philosopie der Verantwortlichen des Vereins nachzuvollziehen.

    Die Änderungen mögen nicht komplett sein, auch Fehler kann ich nicht ausschließen. Bitte per Konversation (PN) Bescheid geben, wenn ich etwas korrigieren muss.
    Soweit verfügbar, habe ich die entsprechenden Informationen aus dem Delegiertenheft beigestellt.

    Der Übersichtlichkeit halber habe ich die Änderungen in "Spoiler" gepackt. Sofern nicht sichtbar, bitte unten auf "Weiterlesen ..." klicken, dann wird alles verfügbar.

    In §9 Mitgliedschfaft Anmeldung, Widerspruch gab es 2012 geringfügige Umstellungen

    §9 Absatz (2) u. (4) 2010 wurden zusammengefasst zu Absatz (3) 2012, Absatz (2) 2010 wurde zu Absatz (4) 2012 undAbsatz (2) 2012 wurde neu eingeführt: (2) Die vorläufige Mitgliedschaft beginnt mit Eingang des Aufnahmeantrags.

    2010
    §9 Anmeldung, Widerspruch
    (1) Die Anmeldung zur Mitgliedschaft erfolgt durch einen schriftlichen Antrag bei dem gesetzlichen Vorstand des Vereins.
    (2) Die Bekanntgabe dieses Antrages erfolgt in der nächstmöglichen Ausgabe der Vereinszeitschrift. Erfolgt kein Widerspruch, so wird die Aufnahme vollzogen.
    (3) Ein Rechtsanspruch auf die Aufnahme besteht nicht.
    (4) Innerhalb von 14 Tagen nach Bekanntgabe des Aufnahmeantrages in der Vereinszeitschrift kann gegen die Aufnahme Widersprucherhoben werden. Der Widerspruch ist schriftlich zu begründen und an den Verwaltungsleiter zu richten. Über den Widerspruch entscheidet das Präsidium endgültig. Diese Entscheidung - wie auch die Ablehnung eines Aufnahmeantrages ohne Widerspruch, über welche ebenfalls das Präsidium entscheidet - ist dem Betroffenen schriftlich mitzuteilen und bedarf keiner Begründung.

    2012
    §9
    Anmeldung, Widerspruch
    (1) Die Anmeldung zur Mitgliedschaft erfolgt durch einen schriftlichen Antrag bei dem gesetzlichen Vorstand des Vereins.
    (2) Die vorläufige Mitgliedschaft beginnt mit Eingang des Aufnahmeantrages
    (3) Die Bekanntgabe dieses Antrages erfolgt in der nächstmöglichen Ausgabe der Vereinszeitschrift. Innerhalb von 14 Tagen nach Bekanntgabe des Aufnahmeantrages in der Vereinszeitschrift kann gegen die Aufnahme Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist schriftlich zu begründen und an den Verwaltungsleiter zu richten. Über den Widerspruch entscheidet das Präsidium endgültig. Diese Entscheidung ist dem Betroffenen schriftlich mitzuteilen und bedarf keiner Begründung. Erfolgt kein Widerspruch gilt die Mitgliedschaft als vollzogen.
    (4) Ein Rechtsanspruch auf die Aufnahme besteht nicht.

    In §18 (3) f) wurde 2012 das Verbot der Doppelmitgliedschaft in gleichen Rassehund-Zuchtvereinen gestrichen.

    Gestrichen wurde:
    2010 §18 Erlöschen durch Ausschluss (3) f): gegenüber Mitgliedern, die auch in einem anderen, dieselbe Hunderasse betreuenden Mitgliedsvereins (Rassehunde-Zuchtverein) des VDH Mitglied und dort Träger eines Amtes und/oder züchterisch tätig sind (Verbot der Doppelmitgliedschaft).

    In §19 (6) wurden 2016 die Delegiertenzahlen der Landesgruppen angepasst, vermutlich um kleinere Landesgruppen besser zu repräsentieren.

    Bis 2014 stand dort:
    Die Landesgruppendelegierten werden zu der Delegiertenversammlung jeweils von den Mitgliedern in den Landesgruppen gewählt. Die Zahl der Delegierten ergibt sich aus der Anzahl der Mitglieder der Landesgruppe zu Jahresbeginn am 01.01. (in denen eine Delegiertenversammlung stattfindet)
    Bis 400 Mitglieder 3 Delegierte
    Ab 401 Mitglieder 4 Delegierte
    Ab 601 Mitglieder 5 Delegierte
    Ab 801 Mitglieder 6 Delegierte
    usw. je 200 Mitglieder ein weiterer Delegierter

    Ab 2016 steht dort folgender Text, der so wortwörtlich auch im Delegiertenheft angekündigt wurde:
    Die Landesgruppendelegierten werden zu der Delegiertenversammlung jeweils von den Mitgliedern in den Landesgruppen gewählt.
    Die Zahl der Delegierten ergibt sich aus einer Basiszahl und der Anzahl der Mitglieder der Landesgruppe zu Jahresbeginn am 01.01. (in denen eine Delegiertenversammlung stattfindet).
    Jede Landesgruppe hat eine Basiszahl von 5 Mitgliedern
    Je angefangene 200 Mitglieder einen weiteren Delegierten


    In §26(2) wurde 2016 das Präsidium um den Finanzleiter erweitert

    Ab 2016 steht dort ff. Text, bis 2014 fehlte dort "der Leiter der Finanzen":

    Mitglieder des Präsidiums sind
    der Präsident
    der Verwaltungsleiter
    der Leiter Finanzen
    der Zuchtleiter
    der Übungsleiter
    der Körmeister- und Richterobmann
    der Leiter für Öffentlichkeitsarbeit
    der Zuchtbuchführer

    Die Ankündigung im Delegiertenheft lautete: Artikel II §26, Abs. 2. erhält folgende Fassung: <o.g. Text>

    In §27(2) m) wurde 2012 die Bindung des Präsidiums an den Zuchtbeirat eingeführt

    §27 Aufgaben des Präsidiums, (2) Es hat insbesondere folgende Aufgaben, wurde m) ergänzt: „Erlass oder Änderungen von Anhängen zu den Ordnungen des Vereins. Das Präsidium ist an Festlegungen gemäß §29 Abs. 2 Satz 1 gebunden.
    Erläuterung dazu: In §29 Absatz 2 Satz 1 steht: Zuchtbeirat: Er ist zuständig für die Festlegung der Kriterien für die Zuchtvoraussetzungen und der Verfahren der Zuchtveranstaltungen.)

    In §27(2) m) wurde 2014 die Bindung des Präsidiums an den Zuchtbeirat aufgehoben

    in der Fassung 2012 stand dort:
    §27 Aufgaben des Präsidiums, (2) Es hat insbesondere folgende Aufgaben, m) wurde ergänzt: „Erlass oder Änderungen von Anhängen zu den Ordnungen des Vereins. Das Präsidium ist an Festlegungen gemäß §29 Abs. 2 Satz 1 gebunden.
    Erläuterung dazu: In §29 Absatz 2 Satz 1 steht: Zuchtbeirat: Er ist zuständig für die Festlegung der Kriterien für die Zuchtvoraussetzungen und der Verfahren der Zuchtveranstaltungen.

    In der Satzung ab 2014 fehlt der Satz "Das Präsidium ist an Festlegungen gem. §29 Absatz 2 Satz 1 gebunden."
    Eine entspr. Delegiertenheftankündigung aus 2012 steht mir nicht zur Verfügung.

    Anm: Damit hat das Präsidium seine Bindung an Vorgaben/Entscheidungen des Zuchtbeirats wieder gelöst und kann alleine entscheiden.

    Edit: Diese vermeintliche Änderung wurde am 30.8.2017 durch den Geschäftsführer des Vereins, Erich Figura (siehe auch Kommentar) korrigiert. Durch die Umwandlung der Satzung vom DOC- ins PDF-Format sei der o.g. unterstrichene Satz verloren gegangen. Dieser Fehler wurde behoben. Die entspr., am 30.08.2017 aktualisierte Fassung ebenfalls im Dateianhang.

    In §27(5) wurde 2016 die Verfügungsgewalt des Präsidiums gegenüber Beschwerden und Beschlüssen erweitert bzw. eingeführt

    Artikel III, §27 wird um folgenden Absatz 5 ergänzt:
    Das Präsidium entscheidet über die Beschwerde gegen Entscheidungen der einzelnen Stelleninhaber und Beschlüsse der Landes- und Bezirksgruppen. Gegen Entscheidungen der einzelnen Mitglieder der Landes- und Bezirksgruppenvorstände ist der Einspruch an den jeweiligen Stelleninhaber des Präsidiums gegeben. Beschwerde und Einspruch haben keine aufschiebende Wirkung, der Präsident kann diese jedoch anordnen. Gegen die Entscheidungen des Präsidiums ist die Berufung an das Schiedsgericht gegeben.
    Die Ankündigung im Delegiertenheft, "Artikel III, §27 wird um folgenden Absatz 5 ergänzt:", war gleichlautend:

    Anm: Das Präsidium hat die Entscheidungsbefugnis gegenüber Beschwerden gesamthaft an sich gezogen, ohne aufschiebende Wirkung von Einsprüchen. Weiterhin sind auch Beschlüsse der Landes- und Bezirksgruppen von der Entscheidungsgewalt des Präsidiums abhängig. Alle weitergehenden Schritt werden an das Schiedsgericht abgewälzt.

    In §28(1) wurde 2016 die Position des IT-Leiters eingeführt

    In Artikel IV, §28 Abs. 1 wird unter Präsident folgender Satz eingefügt:
    Er bestimmt unter Beachtung von § 26 Abs. 10 einen IT-Verantwortlichen, der nicht zwingend Mitglied des Präsidiums sein muss.

    Die Ankündigung im Delegiertenheft: "Artikel IV, §28 Abs. 1 wird unter Präsident folgender Satz eingefügt:", war gleichlautend.

    In §28(1) wurde 2016 die Funktion des Verwaltungsleiters gekürzt

    Bis 2014 war die Tätigkeit wie folgt beschrieben:
    Der Verwaltungsleiter ist verantwortlich für die Führung des Protokolls in der Delegiertenversammlung und im Präsidium. Ihm obliegt die allgemeine Mitgliederbetreuung. Er ist verantwortlich für die Chronik und das Archiv des Vereins. Er ist verantwortlich für die Kasse und den Haushalt des Vereins. Er ist für die Buchführung, den Jahresabschluss undden Einkauf/Verkauf von Waren verantwortlich. Er überwacht das Finanzgebaren der Landesgruppen und Bezirksgruppen. Er ist verpflichtet, dem Präsidenten vierteljährlich einen Bericht vorzulegen.

    Ab 2016 ist die Tätigkeit so beschrieben:
    Der Verwaltungsleiter ist verantwortlich für die Führung des Protokolls in der Delegiertenversammlung und im Präsidium. Ihm obliegt die allgemeine Mitgliederbetreuung. Er ist verantwortlich für die Chronik und das Archiv des Vereins. Er ist für den Einkauf/Verkauf von Waren verantwortlich. Er überwacht das Finanzgebaren der Landesgruppen und Bezirksgruppen.

    Die Ankündigung im Delegiertenheft "§28 Abs. 1 wird unter Verwaltungsleiter wie folgt gefasst:" war gleichlautend.

    Anm: Gestrichen wurden Buchführung und Jahresabschluss und die Vierteljährliche Berichtsplicht (und auf den Leiter Finanzen übertragen).

    In §28(1) wurde 2016 der Stelleninhaber Leiter Finanzen eingeführt

    Der Leiter Finanzen
    Er ist verantwortlich für die Kasse und den Haushalt des Vereins. Er ist für die Buchführung und den Jahresabschluss verantwortlich. Er ist verpflichtet, dem Präsidenten vierteljährlich einen Bericht vorzulegen.
    Die Ankündigung im Delegiertenheft: "§28 wird hinter Verwaltungsleiter wie folgt ergänzt" war gleichlautend.

    In §28(1) wurde 2016 der Aufgabenbereich des Zuchtleiters deutlich gekürzt

    Bis 2014 war der Aufgabenbereich des Zuchtleiters wie folgt beschrieben:
    Zuchtleiter
    Der Zuchtleiter ist verantwortlich für das Zuchtgeschehen im Sinne des § 2 Abs. 1 dieser Satzung, unterstützt die Tätigkeit der Zuchtwarte, überwacht, schult und berät sie. Er pflegt die Verbindung zur kynologischen Lehre und Forschung. Er ist verantwortlich für das Ausstellungswesen.

    Ab 2016 hat der Zuchtleiter folgende Aufgaben:
    Der Zuchtleiter ist verantwortlich für das Zuchtgeschehen im Sinne des § 2 Abs. 1 und § 3 dieser Satzung, unterstützt die Tätigkeit der Zuchtwarte, überwacht, schult und berät sie.

    Die Ankündigung zur Satzungsänderung im Delegiertenheft: "§28 Abs. 1 wird unter Zuchtleiter Satz 1 wie folgt gefasst:" lautete:
    Der Zuchtleiter ist verantwortlich für das Zuchtgeschehen im Sinne des § 2 Abs. 1 und § 3 dieser Satzung, unterstützt die Tätigkeit der Zuchtwarte, überwacht, schult und berät sie.

    Anm: Ein Hinweis auf die Streichung der letzten beiden Sätze (oben unterstrichen) erfolgte im Delegiertenheft nicht! Die Streichung der Aufgaben war also ohne eigene Recherche nicht ersichtlich.

    Anm. 2: Die Zuchtleitung hat sich ihren ureigensten Aufgabenbereich wegrationalisiert und bagatellisiert. Der Hinweis auf §3 der Satzung (Aufgaben des Vereins) relativiert dies nicht, da diese seit jeher für das gesamte Präsidium Geltung haben.

    In §28 wurde 2016 für den Übungsleiter in Abs. 1 der explizite Hinweis auf den ganzheitlichen Aspekt des Hundesports gestrichen

    Bis 2014 war der Aufgabenbereich des Übungsleiters wie folgt beschrieben:
    Der Übungsleiter ist verantwortlich für alle Fragen des Hundesports im Sinne des § 3 Abs. 2 Buchstabe (n) dieser Satzung, unterstützt die Tätigkeit der Übungswarte, überwacht, schult und berät sie, bildet die Schutzdienst- und Körhelfer aus und pflegt die Verbindung zu den Gebrauchshundevereinen und zum VDH in Fragen des Hundesports. Er ist verantwortlich für das Leistungsbuch.
    Ab 2016 ist der Bezug zu §3, Abs. 2 Buchstabe (n) im ersten Absatz gestrichen worden.

    Die Ankündigung im Delegiertenheft lautet: "§28 Abs. 1 unter Übungsleiter Satz 1 wird - Buchstabe N - ersatzlos gestrichen. § 28 Abs. 1 letzter Absatz wird ersatzlos gestrichen."

    Anm: Diese Streichung könnte ein Hinweis darauf sein, dass entweder der Aspekt "Hundeführer" weniger Beachtung erhalten soll oder aber der Übungsleiter den ganzheitlichen Aspekt des §3 zu berücksichtigen hat. Unklar, was damit gemeint ist.

    In §30 (5) Wahlen wurde 2014 die Amtszeit der Rechnungsprüfer verdoppelt, ihre Amtszeiten sollen sich 2-jährlich überlappen

    2012: Die Amtszeit der Rechnungsprüfer und Ersatzrechnungsprüfer dauert bis zum Ende der nächsten Delegiertenversammlung. Jede Delegiertenversammlung wählt zwei Rechnungsprüfer und einen Ersatzrechnungsprüfer, der im Verhinderungsfall den jeweiligen Rechnungsprüfer vertritt.
    Ab 2014: DieAmtszeit der Rechnungsprüfer und Ersatzrechnungsprüfer dauert vier Jahre. Jede Delegiertenversammlung wählt einen Rechnungsprüfer und einen Ersatzrechnungsprüfer, der im Verhinderungsfall den jeweiligen Rechnungsprüfer vertritt.
    Ergänzt wird diese Regelung durch §60 Übergangsregelungen (4) u. (5):
    (4) Um zum Wahlmodus der Rechnungsprüfer § 30 Abs. 5 zu gelangen, sollen bei der ersten Delegiertentagung nach Inkrafttreten des 2.Nachtrages ein Rechnungsprüfer und ein Ersatzrechnungsprüfer für die Dauer von vier Jahren gewählt werden.
    (5) Der zweite Rechnungsprüfer und der Ersatzrechnungsprüfer werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Bei der darauf folgenden Delegiertentagung sollen diese dann ebenfalls für die Dauer von vier Jahren gewählt werden.

    Anm: Die Amtzeit der Rechnungsprüfer samt Ersatz wird verdoppelt, dafür soll sich ihre Amtszeit nach der Übergangsphase 2-jährlich überlappen. Wenn man unterstellt, dass eine etwaige "längerfristige Zusammenarbeit" der Rechnungsprüfer unterbunden werden sollte, so war die Verdoppelung der Amtszeit die einzige Möglichkeit dafür, da Rechnungsprüfer nur alle 2 Jahre gewählt werden können. Ob allerdings 4 Jahre Rechnungsprüfer-Amt nicht andere Probleme aufwerfen könnte, bleibt abzuwarten.

    In §41(7) wurden 2014 wurden Aufgaben des Kassenwarts in den Landesgruppen - Darlegungsfrist geändert

    2012: Er ist verpflichtet, bis zum 31. Januar jeden Kalenderjahres eine Jahresabrechnung für das vergangene Geschäftsjahr bei dem Verwaltungsleiter des Gesamtvereins einzureichen.
    ab 2014: Er ist verpflichtet, bis zum 28. Februar jeden Kalenderjahres eine Jahresabrechnung für das vergangene Geschäftsjahr dem Präsidenten und dem Verwaltungsleiter des Gesamtvereins vorzulegen.

    Anm.: Die Frist zur Ablieferung der Jahresabrechnung wurde um 1 Monat verlängert.

    In §52(1) hat 2014 das Präsidium seine Zuständigkeit bei Vereinsstrafen erweitert, es vereinfacht Amtsenthebung und Ausschluss

    2012: Das Präsidium ist zuständig zur Verhängung von Vereinsstrafen, außer Amtsenthebung und Ausschluss, und der Entscheidung in allen sonstigen Streitigkeiten bei Anwendung dieser Satzung oder der im Verein geltenden Ordnungen.

    2014: Das Präsidium ist zuständig zur Verhängung von Vereinsstrafen und der Entscheidung in allen sonstigen Streitigkeiten bei Anwendung dieser Satzung oder der im Verein geltenden Ordnungen.

    Die Ankündigung im Delegiertenheft liegt nicht vor.

    Anm: Das Präsidium erweitert seine Möglichkeiten Mitglieder auszuschließen oder Funktionsträger zu entlassen. Das Vereinsgremium kann umgangen werden.

    In §52(1) wurden 2016 die Finanzen dem Leiter Finanzen übertragen, der Bericht zur Finanzlage bleibt beim Verwaltungsleiter

    2016: §55(1) Das Vereinsvermögen und die finanziellen Mittel werden vom Leiter Finanzen (2012 Verwaltungsleiter) verwaltet.

    2016: §55(3) Der Verwaltungsleiter ist verpflichtet, das Präsidium jederzeit über die Finanzlage zu unterrichten. Bei allen Beschlüssen der Delegiertenversammlung und des Präsidiums in finanziellen Angelegenheiten oder mit finanziellen Auswirkungen ist der Verwaltungsleiter vorher zu hören.

    Anm.: Ob der Verwaltungsleiter hier tatsächlich noch zuständig ist, sei dahingestellt ...

    In §58 wurden 2016 die Datenschutzbestimmungen ergänzt

    Anm: Die Datenschutzbestimmungen sind m.E. unzureichend bez. der Verwendung der Daten durch Mitglieder, Funktionsträger und Präsidium:

    Datenschutz
    (1) Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein seine Adresse, sein Alter und seine Bankverbindung und weitere Daten, die der Verein zur Ausübung des Vereinszwecks braucht, auf. Diese Informationen werden in den vereinseigenen EDV-Systemen gespeichert. Jedem Vereinsmitglied wird dabei eine Mitgliedsnummer zugeordnet. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt.
    (2) Sonstige Informationen und Informationen über Nichtmitglieder werden von dem Verein grundsätzlich intern nur verarbeitetet, wenn sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung entgegensteht.
    (3) Als Mitglied des Vereins für das deutsche Hundewesen ist der Verein verpflichtet, Mitgliederdaten an den Verband zu melden. Übermittelt werden dabei Name, Alter und Mitgliedsnummer; bei Mitgliedern mit besonderen Aufgaben (z.B. Vorstandsmitglieder) die vollständige Adresse mit Telefonnummer, E-Mailadresse sowie der Bezeichnung ihrer Funktion im Verein. Im Rahmen von Zuchtveranstaltungen und Prüfungen meldet der Verein die Ergebnisse.
    (4) Der Verein informiert über die Vereinszeitschrift, ggf. die Tagespresse sowie über einen Newsletter über Zuchtveranstaltungen, Leistungsprüfungen und sonstige Vereinsveranstaltungen. Solche Informationen werden überdies auf der Internetseite des Vereins veröffentlicht. Daten der Mitglieder und Hovawart-Hunde werden auch in Katalogen für Vereinsveranstaltungen veröffentlicht. Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Präsidium einer solchen Veröffentlichung widersprechen. Im Falle des Widerspruchs unterbleiben in Bezug auf das widersprechende Mitglied weitere Veröffentlichungen.
    (5) Mitgliederverzeichnisse werden nur ausgehändigt an Präsidiumsmitglieder, Vorstandsmitglieder der Landesgruppen sowie sonstige Mitglieder, die im Verein eine besondere Funktion ausüben, welche die Kenntnis der Mitgliederdaten erfordert.
    (6) Die Personen müssen, bevor sie Zugang zu den Daten erhalten, eine Verpflichtungserklärung nach § 5 Bundesdatenschutz (BDSG) für ehrenamtliche Mitarbeiter des Rassezuchtvereins für Hovawart-Hunde unterzeichnen.
    Dateien

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Kommentare 3

  • KMP -

    das ist nicht wirklich Ernst gemeint?

  • erich figura -

    Betr.: Bindung des Präsidiums an die Festlegungen des Zuchtbeirates – RZV-Satzung §27, Abs2 (m)

    Es gibt weder einen Delegiertenversammlungs- noch einen Präsidiumsbeschluss, der den Beschluss der Delegiertenversammlung 2012 über die Bindung des Präsidiums an die Festlegungen des Zuchtbeirates wieder aufhebt.
    Um in 2014 die RZV-Satzung auf die RZV-Homepage hochzuladen, wurde die RZV-Satzung vom doc-Format in eine pdf-Datei umgewandelt.
    Hierbei ist – auch durch das Entstehen eines Seitenumbruches - der Satz „Das Präsidium ist an Festlegungen gemäß §29 Abs. 2 Satz 1 gebunden“ in § 27 Abs. 2 (m) verloren gegangen.
    Leider ist dieser Fehler erst jetzt bemerkt worden, sonst wäre der fehlende Satz in der pdf-Datei bereits wieder angefügt worden. Die berichtigte aktuelle RZV-Satzung ist jetzt als pdf-Datei hochgeladen worden.

    Viele Grüße
    Erich Figura
    RZV-Verwaltungsleiter

  • KMP -

    Edit 30.08.2017: Dieser Kommentar ist obsolet, die kommentierte Satzungänderung gab es nicht, der fehlende Text wurde durch einen techn. Fehler begründet, siehe Kommentar Erich Figura.

    Eine erste Besonderheit ist die Funktion des Zuchtbeirates.

    2012 wurde eingeführt, dass das Präsidium an Festlegungen des Zuchtbeirates gebunden ist.

    Diese Regelung wurde 2014 wieder aufgehoben, das Präsidium kann unabhängig vom Zuchtbeirat entscheiden.


    Im übrigen, hier wird das Thema m.E. problematisch, besteht der Zuchtbeirat aktuell zu 50% aus Präsidiumsmitgliedern.​

    Selbst wenn die Stimme des Präsidenten bei Stimmengleichheit nicht doppelt zählt, ist die Rolle bzw. Funktion des Zuchbeirates obsolet, reines Alibi.

    Ob diese Konstellation rechtlich korrekt ist, lasse ich mir gerne stichhaltig erläutern!

    Wozu braucht man einen Zuchtbeirat, wenn dieser sich sozusagen selbst berät!

    Vielleicht war dies der Grund, weshalb der differenzierende, abgrenzende Absatz aus §27 (m) wieder gestrichen wurde.

    Mich würde dazu die entspr. Ankündigung zur Abstimmung im Delegiertenheft interessieren.


    Zur Erklärung nochmal:
    §27 Aufgaben des Präsidiums,
    In der Fassung von 2012 wurde dort unter (2)
    "Es hat insbesondere folgende Aufgaben", der Absatz m) ergänzt:
    "Erlass oder Änderungen von Anhängen zu den Ordnungen des Vereins. Das Präsidium ist an Festlegungen gemäß §29 Abs. 2 Satz 1 gebunden."

    Erläuterung dazu: In §29 Absatz 2 Satz 1 steht bei Zuchtbeirat: Er ist zuständig für die Festlegung der Kriterien für die Zuchtvoraussetzungen und der Verfahren der Zuchtveranstaltungen.

    In der Satzung ab 2014 fehlt der Satz "Das Präsidium ist an Festlegungen gem. §29 Absatz 2 Satz 1 gebunden."

    Damit wurde die Bindung des Präsidiums an Vorgaben/Entscheidungen des Zuchtbeirats wieder gelöst und es kann alleine entscheiden.